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Zustellung und Wartung von Sinteröfen, HIP-Anlagen (Heiß-Isostatisches Pressen) und Wärmebehandlungsöfen für die additive Fertigung metallischer Komponenten. Ermöglicht Nachverdichtung, Spannungsarmglühen und Gefügeoptimierung 3D-gedruckter Bauteile.

Additive Fertigung (Metall 3D-Druck)
Additiv gefertigte Metallbauteile erreichen ihre endgültigen Materialeigenschaften erst durch thermische Nachbearbeitung. Sintern, Heiß-Isostatisches Pressen und Wärmebehandlung sind prozessentscheidende Schritte, die präzise kontrollierte Ofenatmosphären und Temperaturprofile erfordern.
SBS Industrial Solutions liefert die feuerfeste Infrastruktur für diese thermischen Prozesse: Ofenauskleidungen, die Temperaturen bis 1.400 °C unter Vakuum oder Schutzgas zuverlässig standhalten und dabei höchste Reinheitsanforderungen erfüllen.
Die additive Fertigung eröffnet der Verteidigungsindustrie neue Möglichkeiten: komplexe Geometrien, Ersatzteile auf Abruf und dezentrale Produktion. Die Ofentechnik ist dabei das entscheidende Bindeglied zwischen gedrucktem Rohling und einsatzfähigem Bauteil.
Bewährte Verfahren und spezialisierte Ausrüstung für optimale Ergebnisse.
Feuerfeste Auskleidung von Vakuum- und Schutzgassinteröfen für MIM- und Binder-Jetting-Bauteile. Hochreine Materialien verhindern Kohlenstoff- und Sauerstoffkontamination während des Sinterprozesses.
Wartung und Zustellung von Heiß-Isostatischen Pressen. Die Feuerfestauskleidung muss sowohl Temperaturen bis 1.400 °C als auch Drücke bis 200 MPa dauerhaft standhalten.
Zustellung von Öfen für Spannungsarmglühen, Lösungsglühen und Auslagern additiv gefertigter Komponenten. Präzise Temperaturführung ist entscheidend für die resultierenden Werkstoffeigenschaften.
Spezialzustellungen für die thermische Entbinderung (Debinding) von MIM- und Binder-Jetting-Grünkörpern. Die Auskleidung muss Bindemittel-Ausgasungen widerstehen und leicht zu reinigen sein.
Strukturiert, transparent und termingerecht — so arbeiten wir.
Abstimmung der Feuerfestauslegung auf Werkstoff, Prozess und Qualitätsanforderungen.
Analyse der Pulverwerkstoffe (Ti-6Al-4V, Inconel 718, 316L), Sinterprofile und Atmosphärenanforderungen. Definition der zulässigen Kontaminationsgrenzen und Temperaturhomogenität.
Auswahl und Prüfung der Feuerfestmaterialien für den spezifischen additiven Fertigungsprozess.
Prüfung auf Ausgasungsverhalten, Reinheit und Kompatibilität mit der Prozessatmosphäre. Materialzertifikate und Chargenrückverfolgung.
Einbau der Feuerfestauskleidung und Validierung der Ofenperformance.
Fachgerechter Einbau, kontrollierte Trocknung, Aufheizkurve. Temperaturgleichmäßigkeitsuntersuchung (TUS) nach AMS 2750. Kalibrierprotokoll.
Verifizierung der Prozessergebnisse durch Musterbauteile.
Sintern/HIP von Referenzbauteilen, Prüfung auf Dichte, Gefüge und mechanische Eigenschaften. Korrelation mit Prozessparametern zur Optimierung.
Planmäßige Inspektion und periodische Requalifizierung des Ofensystems.
Regelmäßige TUS-Wiederholung, Inspektion der Feuerfestauskleidung, Austausch von Verschleißzonen. Dokumentation nach NADCAP-Anforderungen.
Fachgerechte Trennung, Verwertung und Entsorgung aller anfallenden Materialien.
Meistverwendete Titanlegierung in der additiven Fertigung. Sintern bei 1.200–1.350 °C unter Hochvakuum. Erfordert kontaminationsfreie Ofenauskleidung.
Superlegierung für Betriebstemperaturen bis 700 °C. Wärmebehandlung (Lösungsglühen + Doppelauslagern) ist prozessentscheidend für die mechanischen Eigenschaften.
Refraktärmetall-Heizelemente für Betrieb bis 1.700 °C unter Vakuum. Die Feuerfestauskleidung muss Molybdänoxidation durch leckfreie Vakuumführung verhindern.
Nichtreagierende Unterlageplatten für den Sinterprozess. Verhindern Anhaftung und Kontamination der Bauteile. Wiederverwendbar nach Reinigung.
Typische Situationen, in denen Additive Fertigung (Metall 3D-Druck) zum Einsatz kommt.
Aufbau von Sinterkapazitäten für additive Serienfertigung
Wärmebehandlung komplexer 3D-gedruckter Triebwerks- und Strukturbauteile
HIP-Nachverdichtung additiv gefertigter Titan- und Nickellegierungen
Dezentrale Ersatzteilproduktion mittels mobiler Sinter- und Wärmebehandlungsöfen
Qualifizierung neuer Pulverwerkstoffe für die additive Fertigung
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